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Das Schenkerkreuz (benannt nach der in der Nähe befindlichen Mühle) ist mit Sicherheit eines der ältesten Denkmäler unserer Marktgemeinde und sicher das älteste im Gebiet der ehemaligen Ortschaft Aigen-Gaunersdorf. Details zum Schenkerkreuz können sie in unserem Artikel Das Schenkerkreuz nachlesen.
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| Jänner 2012 |
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Weiterlesen: Projekt: Renovierung Schenkerkreuz
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Die heutige Marktgemeinde besteht aus der namensgebenden Ortschaft Gaweinstal und den Katastralgemeinden Atzelsdorf, Höbersbrunn, Martinsdorf, Pellendorf und Schrick. Wir möchten uns hier der Ortschaft Gaweinstal widmen, die ursprünglich aus drei selbstverwalteten Ortschaften bestand. Diese Ortschaften, jeweils mit eigenem Marktrichter bzw. Bürgermeistern waren AIGEN-Gaunersdorf, WIEDEN-Gaunersdorf und MARKT-Gaunersdorf.
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Weiterlesen: Markt, Aigen und Wieden - Eine Übersicht
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Beschreibung:
Das Schenkerkreuz erinnert an den Angriff des Raubritters Gamaret Fronauer im Jahre 1460. Nach dem Tod von Ladislaus Postumus beanspruchte Gamaret Ritter (von) Fronauer das Schloß Orth, welches er als sein Erbe betrachtete. Kaiser Friedrich IV (bekannt als Friedrich III) [1] belagerte darauf das Schloß und Fronauer musste durch die unterirdsichen Gänge des Schlosses fliehen. Gamaret Fronauer tauchte dann in Groß Schweinbarth auf, wo er die Kirche in Besitz nahm und von dort das umliegende Land terrorisierte. Auf einem dieser Raubzüge griff Fronauer auch Gaunersdorf an.
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Weiterlesen: Das Schenkerkreuz
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Beschreibung:
Wie in vielen Orten im Weinviertel wütete um 1679 die Pest das erste Mal in Gaunersdorf. Es liegt von dieser Epidemie eine schriftliche Beschreibung für den Markt Gaunersdorf vor. (Merk-Lehrl Chronik) Man kann es jedoch als sicher betrachten, dass die Pest auch die Orte Aigen- und Wieden-Gaunersdorf nicht verschont hat. Dazu liegen zur Zeit jedoch keine Zahlen oder Berichte vor.
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Weiterlesen: Pestsäule Markt Gaunersdorf
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Die heutige Marktgemeinde Gaweinstal besteht aus den Katastralgemeinden Atzelsdorf, Gaweinstal, Höbersbrunn, Martinsdorf, Pellendorf und Schrick.
Die namensgebende Katastralgemeinde Gaweinstal entwicklete sich historisch aus den drei Ortsteilen Markt- Aigen- und Wieden-Gaunersdorf, mit jeweils einem Markt/Ortsrichter. Politisch gesehen waren die Ortschaften bis 1849 nicht viel mehr als eine Häufung von Häusern und Menschen unter einer oder mehreren Herrschaften.
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Weiterlesen: Historische Entwicklung der Marktgemeinde Gaweinstal
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Beschreibung:
Im Jahre 1830 brach in Wien eine Choleraepidemie aus die bis 1831 an die 2000 Todesopfer forderte. Bedingt durch das rasche Wachstum der Stadt konnte die Wasserversorgung nicht mithalten.
Ungefähr zwei Jahre später kam es zu einem Ausbruch der Seuche im Weinviertel. Die Dörfer rund um Gaweinstal hatten etliche Opfer zu beklagen.
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Weiterlesen: Das Cholerakreuz
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Am 1. April 1822 wütete ein verheerender Brand im Ortsgebiet des heutigen Gaweinstal. Neben der Brandschatzung der Ortschaft durch die Schweden im Jahr 1645 war diese Brandkatastrophe wohl eine der schwersten Prüfungen für die Bewohner von Gaunersdorf. Begünstigt durch starken Wind, breitete sich der in einem Kleinhäusel entstandene Brand binnen Stunden auf Markt, Aigen und Wieden Gaunersdorf aus. Alle drei Ortschaften brannten fast zur Gänze nieder und sogar Kollnbrunn und Pirawarth entgingen nur knapp dieser Feuersbrunst.
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Weiterlesen: Der 1. April 1822
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